Service-Navigation

Suchfunktion

Förderwegweiser

Förderung der Abgabe von Milch und Milcherzeugnissen an Schüler in Schulen und vorschulischen Einrichtungen – Schulmilchprogramm

Ziele:

Verbesserung der Ernährungssituation von Kindern in Bildungseinrichtungen durch Erhöhung des Verzehrs von Milch und Milcherzeugnissen

Mittelherkunft:

EU

Zuwendungsempfänger:

Die Beihilfe kann von zugelassenen Antragstellern bei der zuständigen Behörde, dem Regierungspräsidium Tübingen, beantragt werden. Die Zulassung als Antragsteller erfolgt ebenfalls auf Antrag durch das Regierungspräsidium. Zugelassen werden können v.a. Lieferanten, die beabsichtigen, Schulen mit Milch und Milcherzeugnissen zu beliefern. Zugelassene Antragsteller müssen u.a. dafür Sorge tragen, dass sich der Beihilfebetrag auf den vom beihilfebegünstigten Schulmilchempfänger zu zahlenden Kaufpreis auswirkt. Außerdem verpflichten sie sich, die EU-rechtlichen Bestimmungen einzuhalten und die Verwendung der gewährten Beihilfe überprüfen zu lassen.

Förderfähige Maßnahmen:

Es wird die Abgabe von folgenden Produkten gefördert:

  • Vollmilch und teilentrahmte Milch mit oder ohne geschmackliche Zusätze (z.B. Kakao, Fruchtsaft...) mit max. 7 % Zucker
  • Joghurt mit oder ohne Fruchtzusatz, mit maximal 7 % Zucker und mind. 75 % Milchanteil
  • Frischkäse und Schmelzkäse, auch aromatisiert, mit mind. 90 % Käsegehalt
  • Sonstiger Käse, auch aromatisiert, mit mindestens 90 % Käsegehalt

Bezuschusst wird eine Milchmenge von max. 0,25 l pro Kind und Schultag

Beihilfebegünstigt sind

  • Kinder in Kindergärten, Kindertagesstätten oder Kinderwohnheimen
  • Schüler an Grundschulen
  • Schüler an weiterführenden Schulen (Sekundarstufe I + II, Berufsschulen, berufsbildenden Schulen und Fachschulen)
  • Kinder in Behinderteneinrichtungen mit pädagogischer Betreuung
  • Schüler in Landschulheimen

Die Schulmilch wird von Molkereien und Milcherzeugern sowie von privaten Frischediensten geliefert. Die Verteilung vor Ort übernehmen z.B. der Hausmeister, Mitarbeiter der Cafeteria/Mensa, Eltern, Schulklassen oder Schüler-AGs. An größeren Schulen kommen auch Automaten zum Einsatz.

Fördervoraussetzungen:

  • Die Schulmilch darf nur an Schüler verteilt werden. Beihilfefähige Schulmilcherzeugnisse dürfen nicht für die Zubereitung von Mahlzeiten verwendet werden. Die schulische Einrichtung muss dem Schulmilchlieferanten zu Beginn des Schuljahres die Schultage je Monat und die durchschnittliche Schülerzahl mitteilen. Außerdem müssen die Schulmilchabgabepreise deutlich sichtbar bekannt gegeben werden.
  • Am Haupteingang der Einrichtung muss ein Schulmilchposter, das der EU-Verordnung genügt, angebracht werden.
  • Die Schule muss stichprobenartige Kontrollen akzeptieren.

Art und Höhe der Förderung:

Der Beihilfesatz ist je nach Produkt unterschiedlich hoch:

  • für Milch und Joghurt mit > 90 % Milchanteil: 0,1815 € je kg
  • für Joghurt mit 75 – 90 % Milchanteil: 0,1634 € je kg
  • für Frisch- und Schmelzkäse: 0,5445 € je kg
  • für Käse: 1,3885 € je kg


Antragstellung und zuständige Behörde:

Das Regierungspräsidium Tübingen ist zuständige Behörde für die Zulassung der Antragsteller, die Bewilligung der Beihilfe und für die Durchführung der erforderlichen Kontrollen.

Regierungspräsidium Tübingen
Referat 34
Konrad-Adenauer-Str. 20
72072 Tübingen
Tel. (07071) 757-0

Weitere Informationen:

Ansprechpartner: Schulmilchberatung beim Milchwirtschaftlichen Verein
Milchwirtschaftlicher Verein Baden-Württemberg e.V.
Marie-Curie-Str. 19
73230 Kirchheim/Teck

Tel. (07021) 505-200

E-Mail: mpr.bw@t-online.de

 

Stand: 22.09.2010 

Fußleiste