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Förderung Baumschnitt-Streuobst

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Ziel

Die Förderung Baumschnitt-Streuobst 2015 – 2020 aus der Streuobstkonzeption Baden-Württemberg hat das Ziel, durch einen fachgerechten Baumschnitt die Erhaltung und Entwicklung der Streuobstbestände in Baden-Württemberg zu unterstützen und den Lebensraum für streuobstwiesentypische Tiere und Pflanzen zu fördern. Durch den Aufbau von Netzwerken, Arbeitsgruppen und Initiativen sollen Strukturen für die gemeinsame Pflege von Streuobstbäumen geschaffen werden. Von diesen Netzwerken, Arbeitsgruppen und Initiativen, Gemeinden sowie von Mostereien konnten bis Mai 2015 Sammelanträge gestellt werden.

Mittelherkunft

Landesmittel

Zuwendungsempfänger

Zuwendungen können Gruppen von mindestens 3 Menschen gewährt werden, die sich auf freiwilliger Basis zur Durchführung des Baumschnitts zusammengeschlossen und ein fünfjähriges Schnittkonzept erstellt haben.

Zuwendungsempfänger sind:

  • Gruppen von Privatpersonen
  • Vereine
  • Aufpreisinitiativen
  • Landschaftserhaltungsverbände
  • Mostereien
  • Kommunen
  • Abfindungsbrennereien

Förderfähige Maßnahmen

Gefördert wird der fachgerechte Baumschnitt großkroniger, starkwüchsiger und in weiträumigem Abstand stehender Kern- und Steinobstbäume in allen Entwicklungsstadien (ab dem 3. Standjahr) mit einer Stammhöhe von in der Regel mindestens 1,40 m, im Außenbereich beziehungsweise in der freien Landschaft.

Doppelförderungsausschluss

Für Flächen, für die die Antragsteller bereits staatliche Beihilfen für den Baumschnitt erhalten oder Verpflichtungen zur Baumpflege bestehen, werden keine Zuschüsse gewährt (z. B. LPR, Ökokonto- und naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen, Flächen auf denen Kompensationsmaßnahmen durchgeführt werden, eigenständige oder kommunale Förderprogramme zum Baumschnitt).

Von der Förderung ausgeschlossen sind außerdem

  • Einzelantrag stellende Personen
  • Abgestorbene Bäume
  • Brennkirschen- und Walnussbäume, die üblicherweise keiner Schnittmaßnahme unterzogen werden
  • Streuobstbäume auf Flächen außerhalb Baden-Württembergs
  • Streuobstbestände innerhalb bebauter Gebiete

Fördervoraussetzungen

  • Die Aufnahme in das Förderprogramm erfolgte über einen Sammelantrag. Hierzu war von den Sammelantragstellern eine Baumschnittkonzeption über fünf Jahre und eine Auflistung der einbezogenen Flurstücke vorzulegen.
  • Das Schnittkonzept ist bindend. Es kann jährlich nur maximal die Zahl an Baumschnitten ausgezahlt werden, die im Schnittkonzept angegeben wurde.
  • Die beantragten Bäume müssen im Förderzeitraum mindestens zweimal geschnitten werden.
  • Nach Durchführung der jährlichen Schnittmaßnahmen ist ein jährlicher Auszahlungsantrag zu stellen. Dem Auszahlungsantrag ist eine Einverständniserklärung aller am Auszahlungsantrag beteiligten Personen beizufügen - sofern diese nicht schon in vorherigen Förderjahren eingereicht wurde.
  • Die Empfänger verpflichten sich, die mit dieser Zuwendung gepflegten Obstbäume für einen Zeitraum von fünf Jahren zu erhalten (Erhaltungspflicht).

Förderung

  • Die Zuwendungen werden in Form von Pauschalbeträgen pro Jahr in Höhe von bis zu 15 Euro pro fachgerecht geschnittenem Baum gewährt.
  • Für die in der Fünfjahreskonzeption erfassten Bäume können maximal zwei Schnitte pro Baum gefördert werden.

Zusatzhinweise

Außerdem wurde förderrechtlich die Option geschaffen, dass interessierte Gemeinden den Fördersatz um bis zu 10 Euro je Baum erhöhen können. Dieses Top Up gilt nicht als Doppelförderung.

Stand: Januar 2017

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