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Förderwegweiser

Förderung der Abgabe und Verteilung von Obst und Gemüse in Schulen und vorschulischen Einrichtungen - EU-Schulobst- und -gemüseprogramm

Hinweis: Das Programm wurde zum 31.07.2017 beendet und vom EU-Schulprogramm abgelöst.

Ziel:

Durch das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm sollen Kinder möglichst früh an ein gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten herangeführt werden. Darüber hinaus soll die Ernährungssituation von Kindern durch die Erhöhung des Obst- und Gemüseverzehrs in Bildungseinrichtungen verbessert werden.

Mittelherkunft:

  • EU (EGFL)
  • sonstige öffentliche und/oder private Mittel (Schulen, Schulträger, Fördervereine, Eltern, Sponsoren etc.)

Zuwendungsempfänger:

Die Beihilfe kann von zugelassenen Antragstellern bei der zuständigen Behörde beantragt werden. Die Zulassung als Antragsteller erfolgt ebenfalls auf Antrag durch die zuständige Behörde.   Voraussetzungen für die Zulassung ist die Belieferung von schulischen und vorschulischen Einrichtungen mit Obst und Gemüse im Rahmen des Programms, die Einhaltung der EU-rechtlichen Bestimmungen und die Akzeptanz entsprechender Kontrollen.

Förderfähige Maßnahmen:

  • Kosten für die Verteilung von Obst und Gemüse in Schulen  und  vorschulischen Einrichtungen.
  • Das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm wird in Baden-Württemberg seit Februar 2010 umgesetzt.

Fördervoraussetzungen:

Verteilung von frischem Obst und Gemüse an

  • Kindertageseinrichtungen
  • Schulen im Primarbereich (Klassenstufen 1-4)
  • weiterführende Schulen mit den Klassenstufen 5-8 (sofern ausreichend Mittel vorhanden sind)
  • Die Einrichtungen müssen zur Teilnahme im jeweiligen Schuljahr durch das Regierungspräsidium Tübingen per Bescheid zugelassen sein.
  • Beihilfefähige Produkte im Rahmen des Schulfruchtprogramms sind frisches Obst und Gemüse lt.VO (EU) 1308/2013 Anhang I Teil IX. Die Früchte müssen der Qualität von Handelsware entsprechen und dürfen keine Zusätze von Zucker, Süßungsmittel, Fett oder Salz enthalten.
  • Nicht beihilfefähig sind folgende Produkte: Kartoffeln, Oliven, Zuckermais, Kokosnüsse, Paranüsse, Kaschu-Nüsse, Kolanüsse, Areka-Nüsse, Datteln, Feigen getrocknet, Ingwer, Kurkuma oder Gelbwurzel, Lorbeerblätter, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Zuckerrohr.
  • Unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte sollen bevorzugt Erzeugnisse aus regionaler Erzeugung und mit saisonalem Bezug eingesetzt werden.
  • Die teilnehmenden Einrichtungen müssen u. a. folgende EU-Bestimmungen einhalten bzw. akzeptieren:
    • Fristgerechte Anmeldung und Zulassung zur Teilnahme im jeweiligen Schuljahr
    • Anbringung von Schulfrucht-Postern im Eingangsbereich der Einrichtung, in dem auf die Teilnahme am EU-Schulobst- und -gemüseprogramm und auf die finanzielle Unterstützung durch die EU hingewiesen wird.
    • stichprobenartige Kontrollen
    • Evaluierung des Programms durch externe Gutachter

Art und Höhe der Förderung:

  • Die EU-Beihilfe beträgt bis zu 75 Prozent der förderfähigen Kosten für die Abgabe von Obst- und Gemüse einschließlich Logistik. Der Mehrwertsteueranteil an den Kosten ist nicht beihilfefähig.
  • Die nationale Kofinanzierung der Kosten erfolgt in Baden-Württemberg durch Dritte (Schulen, Schulträger, Fördervereine, Eltern, Sponsoren usw.). Eine Kofinanzierung über den Landeshaushalt ist nicht vorgesehen.
  • Die Beantragung der Beihilfe erfolgt rückwirkend für einen Antragszeitraum, der je nach Beihilfehöhe einen Monat oder vier Monate betragen kann. Mit dem Beihilfeantrag ist u. a. eine Liste der belieferten Schulen zum Nachweis der gelieferten Portionen bei der zuständigen Behörde einzureichen.
  • Die Kofinanzierung der EU-Beihilfe muss bis zum Zeitpunkt der Antragstellung erfolgt sein. Die entsprechenden Belege bzw. Zahlungsnachweise sind vom Antragsteller zur Verfügung zu halten und der zuständigen Behörde auf Anforderung vorzulegen.

Antragstellung und zuständige Behörde:

Das Regierungspräsidium Tübingen ist zuständige Behörde für die Zulassung der Antragsteller und Einrichtungen, die Bewilligung der Beihilfe und für die Durchführung der erforderlichen Kontrollen.  

Regierungspräsidium Tübingen
Referat 34
Konrad-Adenauer-Str. 20
72072 Tübingen
Tel. (07071) 757-3303, Fax (07071) 757-96010
E-Mail: schulfrucht@rpt.bwl.de

 

Weitere Informationen:

Geschäftsstelle für das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm  in Baden-Württemberg
In ihrer Funktion als Geschäftsstelle steht die MBW Marketinggesellschaft für Fragen rund um das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm zur Verfügung. Sie hilft dabei, Kontakte zwischen Einrichtungen, Lieferanten und Sponsoren herzustellen und berät und unterstützt diese bei der praktischen Umsetzung des Programms.

MBW Marketinggesellschaft mbH
Leuschnerstr. 45
70176 Stuttgart
E-Mail: schulfrucht@mbw-net.de

Informationen zum EU-Schulobst- und -gemüseprogramm können auf der Website www.schulfrucht-bw.de abgerufen werden.

Neben Informationen zu den Teilnahmebedingungen, zur Anmeldung und pädagogischen Begleitung finden sich dort Antragsformulare für Lieferanten und Einrichtungen.

 

Stand: 11.11.2015

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