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Förderwegweiser

Umweltzulage Wald (UZW)

Im Zuge der MEPL III-Umsetzung wurde auch die Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz über die Gewährung einer Zuwendung für Waldlebensraumtypen in Natura 2000-Gebieten (VwV UZW) überarbeitet und neu aufgestellt.

Die novellierte VwV UZW ist seit dem 20.07.2017 in Kraft.

Ziel

Die Umweltzulage Wald  bietet mit der Umweltzulage N (Natura) einen Ausgleich für Nutzungsbeschränkungen in FFH-Waldlebensraumtypen in Natura 2000 - Gebieten.

Mittelherkunft

EU, Baden-Württemberg

Zuwendungsempfänger

  • Begünstigte können natürliche und juristische Personen des privaten Rechts sein, die ihren Unternehmenssitz in der EU haben und Eigentümer von Waldflächen in Baden-Württemberg sind.
  • Gemeinschaftswald gehört im Sinne dieser Fördermaßnahme zum Privatwald und wird dem Kreis der Begünstigten zugerechnet.
  • Anerkannte Forstbetriebsgemeinschaften im Sinne des Gesetzes zur Erhaltung des Waldes und zur Förderung der Forstwirtschaft (Bundeswaldgesetz) in der jeweils geltenden Fassung können Träger gemeinschaftlicher Maßnahmen im Privatwald sein.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind Unternehmen in Schwierigkeiten gemäß Artikel 2 Absatz 14 der VO (EU) Nr. 702/2014 und Unternehmen, die einer Rückforderungsanordnung aufgrund eines früheren Beschlusses der Europäischen Kommission zur Feststellung der Unzulässigkeit einer Beihilfe und ihrer Unvereinbarkeit mit dem Binnenmarkt nicht nachgekommen sind.

Förderfähige Maßnahmen

Die Umweltzulage Wald wird für Waldflächen gewährt, die innerhalb der für Baden-Württemberg erstellten amtlichen Förderkulisse liegen, in der die zuwendungsfähigen FFH-Waldlebensraumtypflächen (WLRT-Flächen) erfasst sind.

Fördervoraussetzungen

  • Waldflächen befinden sich im Eigentum des Antragstellers (Ausnahme: Gemeinschaftswald/Realgenossenschaften, Anerkannte Forstbetriebsgemeinschaften).
  • Im Falle  eines FBG-Sammelantrages durch eine Forstbetriebsgemeinschaft müssen sich die beantragten Waldflächen im Eigentum der FBG-Mitglieder befinden, für welche der Sammelantrag gestellt wird.
  • Flächen, die im Rahmen der Einkommensverlustprämie beantragt und gefördert werden, sind von der Förderung bei der Umweltzulage Wald ausgeschlossen. Waldflächen müssen nach den Grundsätzen einer ordnungsgemäßen, naturnahen Waldwirtschaft gepflegt werden.
  • Die begünstigten Waldflächen müssen Waldflächen im Sinne von § 2 Absatz 1 bis 3 LWaldG sein

Art und Höhe der Förderung

  • Zuschuss als Festbetragsfinanzierung
  • Umweltzulage Wald (NATURA 2000 Gebiete): 50 EUR/ha WLRT-Fläche
  • Mindestauszahlungsbetrag: 150 EUR

Auflagen

Voraussetzung zur Gewährung der Zuwendung ist die Einhaltung der nachfolgenden Auflagen:

  • Die Zuwendungsvoraussetzungen sind im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember des Jahres einer Antragstellung einzuhalten. 
  • Der Anteil von nicht lebensraumtypischen Baumarten darf je FFH-Gebiet und Waldlebensraumtyp 25 % nicht überschreiten. Bezugsfläche ist die entsprechende Eigentumsfläche. Nichtlebensraumtypische Baumarten dürfen innerhalb von Waldlebensraumtypen nur in Mischung vorkommen - ein kleinbestandsweises (> 0,5 ha) oder großflächigeres Vorkommen ist unzulässig. Nicht gesicherte Verjüngung, in der noch keine Erstpflege stattgefunden hat, ist bei der Bewertung nicht zu berücksichtigen.

Die vollständige Beschreibung der förderfähigen Maßnahmen, Fördervoraussetzungen, Auflagen sowie Art und Höhe der Förderung entnehmen Sie bitte der Verwaltungsvorschrift Umweltzulage Wald. (Hinweis: Die VwV ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in Kraft und deshalb hier noch nicht abrufbar.)

Antragstellung

Untere Landwirtschaftsbehörde bis 15. Mai des Jahres mit Gemeinsamer Antrag

Stand:  06.02.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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